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Fachpresse, die Zweite

Bevor die Meldung völlig überholt ist, möchten wir nun an dieser Stelle noch einmal auf ein anderes Medium querverweisen: Wir freuen uns sehr über die Veröffentlichung in der aktuellen (Print-) Ausgabe von "Aus dem Antiquariat"!

Der Beitrag ist eine Kurzusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse meiner Masterarbeit "Strategic Business Model Management in the Antiquarian Book Market", mit der ich (Johanna Fröwis) vor etwas über einem Jahr mein MBA-Studium abgeschlossen habe.

Die Zeitschrift ist in verschiedenen Abonnements oder als Einzelheft hier erwerblich.


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Die 5 nervigsten Kundenfragen

Der größte Feind des Antiquars ist weder die Bücherlaus noch das Papierfischchen, ja nicht einmal der Steuerprüfer oder die Deutsche Post. Der Terror kommt auf vielfältigen Wegen: Manchmal kündet ein harmlos anmutendes Telefonläuten den nächsten Streich an, meist aber kommt er elektronischen Weges, per E-Mail. Der Urheber aber ist immer vom gleichen Schlag. Der unangefochtene König des Unbills, das ist mit Abstand der Kunde.

Jeder Antiquar und jede Antiquarin kennt sie, diese Telefonate und Mail-Korrespondenzen, die einen die Augen bis zum Schielen verdrehen, die Kiefer fest aufeinander pressen und die Fingernägel in der eichenen Schreibtischplatte versinken lassen. Nachfolgend kommt unser Best of der immer wiederkehrenden Raserei-Garanten.


1. Die nachträgliche Adressänderung

Diese Anfrage gibt es in mehreren Varianten: Vom eher seltenen „Ich bin gerade umgezogen“-Fall (das passiert ja schonmal spontan) über „Ich hätte das Buch nun doch lieber an meine Privatadresse“ und „Der Chef mus…

Was 2019 im Antiquariat anders ist

Das gerade eben zu Ende gegangene Jahr 2018 hatte den sonst doch im Allgemeinen eher meditativ eingestellten Antiquaren eine ganze Menge Trubel zu bieten.  2019 wird aber auch nicht besser.
2018 im Schnelldurchlauf: Mitte des Jahres rollte Marktriese Momox, auf Kundenseite besser als Medimops bekannt, eine echte Großoffensive aus und goss eine wahre Flut an ISBN-Titeln und Preiskampfansagen ins Netz; gegen Ende des Jahres zeigte dann Abebooks sein wahres relentless.com-Gesicht und schloss kurzerhand eine Reihe von Nationen aus Kreditkartenabwicklungs-Gründen vom Handel über die Plattform aus. Die ILAB rief weltweit Antiquare in die Gefechtsgräben und es kam zur legendären "Banned Booksellers Week", in der Bestände für Millionenbeträge "Urlaub machten". Abebooks gab klein bei und alle konnten mit dem guten Gefühl des Revolutionserfolges ins Weihnachtsgeschäft und die anschließenden Feiertage gehen.
Allein, viel Zeit zum Durchatmen blieb den Antiquarinnen und Antiqua…

5 Kunden, die dem Antiquar den Tag retten: Eine Art Gegendarstellung

Im letzten Beitrag ging es um Kundenanfragen, die im Antiquariat als Schlechte-Laune-Garanten gelten dürfen. Das hat bei einigen Kollegen für Wiedererkennung und Erheiterung gesorgt, uns aber auch Schelte eingetragen. Zurecht!
Schließlich ist es nicht unbedingt guter Stil, sich über diejenigen zu mokieren, deren Hände einen füttern.

Nun haben wir hier bei der Krull GmbH nie behauptet, so richtig guten Stil zu haben, aber als kritikfähig wollen wir doch gelten. Um also das antiquariatskosmische Gleichgewicht wieder herzustellen, möchte ich heute etwas Nettes über unsere vielen netten Kunden schreiben – denn die gibt es natürlich auch! (Sonst würde das ja kein Mensch aushalten.)

Hoffnungslos Bibliophile
Der Trend geht ja zum günstigen Gebrauchtbuch: In Zeiten nicht enden wollender gratis Datenfluten, von offenen Bücherschränken und stadtviertelweise sich stapelnden „Zu verschenken“-Bücherkisten ist es gar nicht so einfach, irgendjemanden davon zu überzeugen, überhaupt mehr als Münzgeld …